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	<title>Ausrüstung Archives - Fotografie Daniel Osterkamp</title>
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	<description>Hochzeitsfotografie - Shootings - Workshops - Fotokurse - Business und Corporate Fotografie</description>
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	<title>Ausrüstung Archives - Fotografie Daniel Osterkamp</title>
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		<title>Review X-Rite ColorChecker Passport</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Osterkamp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jan 2014 13:41:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produktreview]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotozubehör]]></category>
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		<category><![CDATA[Kalibrierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Weißabgleich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Produktreview des ColorChecker Passport für Fotografen, die Wert auf farbverbindliche Kamera-, Monitor- und Druckerkalibierung legen...</p>
<p>Dieser Beitrag <a rel="nofollow" href="https://fotografie.danielosterkamp.de/review-x-rite-colorchecker-passport/">Review X-Rite ColorChecker Passport</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://fotografie.danielosterkamp.de">Fotografie Daniel Osterkamp</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Weihnachten ist grade vorbei und bei mir gab es eine fotografische Bescherung, die ich euch nicht vorenthalten möchte: Den X-Rite Color Checker Passport.</p>
<h2>Farbkalibrierung vom Anfang an für Digitalkameras</h2>
<p style="text-align: justify;">Jeder, der sich ein wenig mit Fotografie beschäftigt kommt irgendwann einmal an den Punkt, wo er über Bildschirmkalibierung oder Druckerprofile nachdenkt. Das ist auch gut so, denn man will letzten Endes die Farben auf dem Monitor genauso haben, wie es später aus dem Drucker kommen soll. Das ist allerdings nur die halbe Miete, denn was wir auf dem Monitor sehen ist nicht wirklich das, was auch in der Realität zu sehen war. Deshalb ist es wichtig, dass man auch die Kamera-Farbkalibiert. Hier hilft dieses kleine &#8211; zugegeben günstige &#8211; Hilfsmittel von der Firma X-Rite mit dem <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002NU5UW8/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B002NU5UW8&linkCode=as2&tag=fdo-21" target="_blank" rel="nofollow">  *</a>. Passport vermutlich deshalb, weil dieses Etui eine ähnliche Größe hat, wie ein EU-Pass. Klappt man das Etui auf, so hat man im Innenteil zwei Teile, die man z.B. vor einem Modeshooting fotografiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2773" alt="Farbtafel des ColorChecker Passport" src="https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2014/01/Farbtafel_ColorChecker_Passport.jpg" width="325" height="245" srcset="https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2014/01/Farbtafel_ColorChecker_Passport.jpg 325w, https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2014/01/Farbtafel_ColorChecker_Passport-300x226.jpg 300w" sizes="(max-width: 325px) 100vw, 325px" /><img loading="lazy" class="alignright size-full wp-image-2774" alt="Graukarte des Color Checker Passport" src="https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2014/01/Graukarte_ColorChecker_Passport.jpg" width="325" height="245" srcset="https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2014/01/Graukarte_ColorChecker_Passport.jpg 325w, https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2014/01/Graukarte_ColorChecker_Passport-300x226.jpg 300w" sizes="(max-width: 325px) 100vw, 325px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Das Produkt besitzt vier Seiten, die aus einem speziellen Material bestehen und vom Hersteller auch für einen gewissen Zeitraum als farbecht garantiert werden. Dieses ist auch der Grund, wieso der ColorChecker Passport in einem verschließbaren Plastiketui geliefert wird. Es soll davor schützen, dass UV-Licht die Farben ausbleichen lässt. Deshalb sollte der ColorChecker Passport auch im geschlossenen Zustand gelagert werden. Es versteht sich fast schon von selbst, dass die farblich empfindlichen Farbfelder nicht mit den Fingern berührt werden sollten, da Fett von der Haut die Farben beeinträchtigt und der Farbabgleich damit an Qualität verliert.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der letzten Seite &#8211; im Bild ganz rechts &#8211; ist auch ein Feld, wo man handschriftlich das erste Benutzungsdatum eintragen kann. Damit kann man sicher stellen, dass man nach &#8222;Ablauf der Haltbarkeit&#8220; die Farbtafel austauscht. In der Praxis wird bei pfleglicher Behandlung die Verwendbarkeit sicherlich gegen Unendlich gehen, bis man Unterschiede in der Farbgebung feststellt.</p>
<h2>Verwendung des ColorChecker Passport</h2>
<p style="text-align: justify;">Wie verwendet man nun den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002NU5UW8/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B002NU5UW8&linkCode=as2&tag=fdo-21" target="_blank" rel="nofollow">  *</a>?</p>
<p style="text-align: justify;">Bei Aufnahmen im Mode-Bereich sollte es wichtig sein, dass der Farbton der Kleidung auch derjenige ist, den der Designer ausgesucht hat und das Bild keinen Farbstich hat. Diesen Sachverhalt kann man sicherlich auch auf Museen, Landschaften und andere Motiven übertragen. Die Farbechtheit stellt der ColorChecker Passport sicher.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der ersten und zweiten Seite des Booklets befinden sich Kontrollfarben, die im Lichtsetup einmal fotografiert werden. Damit haben wir quasi unsere Referenzfarben gesichert. Später am PC kann dieses Bild dann automatisch eingelesen werden. Mittels einer beiliegenden Profilierungssoftware wird ein Kameraprofil generiert, welches z.B. in Adobe Photoshop Lightroom eingelesen werden kann. Dieses Profil befindet sich dann in Lightroom im Entwicklungsmodul ganz rechts unten, wo Ihr z.B. auch die Kamera-Presets wie Landscape, Portrait, etc. auswählen könnt. Wählt man nun das eben erstellte Profil aus, so sieht man vermutlich schon erste leichte Farbveränderungen und die Farben des Testbildes sollten nun &#8211; vorausgesetzt der Monitor ist kalibriert! &#8211; so aussehen, wie auf der Testtafel.</p>
<h2>Weißabgleich mittels Graukarte oder ColorChecker Passport</h2>
<p style="text-align: justify;">Nachdem wir nun die Farben durch Auswählen eines Profils korrigiert haben muss noch ein Weißabgleich gemacht werden. An dieser Stelle möchte ich kurz auf den <strong>Unterschied zwischen Graukarte und Weißabgleich</strong> hinweisen.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Graukarte wird sehr oft dazu her genommen, einen Weißabgleich durchzuführen. Habe ich früher auch gemacht, da ich es nicht besser wusste und war über eine seltsame Farbgebung verwundert. Es gibt einen Unterschied zwischen einer echten Karte für Weißabgleich und einer Graukarte. Eine Graukarte ist nur dafür da, eine mittlere Helligkeit zurückzugeben damit die Kamera die korrekte Belichtung messen kann. Eine Graukarte ist farblich für uns vielleicht Grau, aber nicht Neutralgrau. Produktionsbedingt kommt es immer zu kleinen Abweichungen, so dass der Weißabgleich mittels Graukarte nicht funktionieren kann, weil die Karte nicht echt Grau ist. Deshalb ist eine Graukarte auch günstig im Vergleich zu den Weissabgleich-Karten, die ein vielfaches kosten.</p>
<p style="text-align: justify;">Der <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002NU5UW8/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B002NU5UW8&linkCode=as2&tag=fdo-21" target="_blank" rel="nofollow">  *</a> hingegen hat eine speziell neutralgrau angefertigte Graukarte auf Seite 3 des Passports. Diese neutralgraue Graukarte wirft 18% des einfallenden Lichtes zurück und zwar <strong>farbneutral</strong>. Klickt man nun mit der Pipette zum Weißabgleich auf dieses Graue Feld, dann erhält man ein farb- und farbtemperaturkorrigiertes Bild.</p>
<p style="text-align: justify;">Sollte einem einmal der Farbton zu kühl oder zu warm sein, so stehen kleine Graukarten mit leichter Einfärbung auf Seite Eins des ColorChecker Passport zur Verfügung. Führt man über die mittleren Felder auf der linken Seite des ColorChecker Passport einen Weißabgleich durch, so bekommt man insgesamt ein kühleres oder wärmeres Ergebnis konsistent über das komplette Shooting.</p>
<h2>Erfahrungen mit dem ColorChecker Passport</h2>
<p style="text-align: justify;">Bisher habe ich den ColorChecker Passport mit einer Canon EOS 5D MK III genutzt. Jeder der mit Canon fotografiert wird feststellen, dass diese Kameras etwas Rot bzw. Orange lastig sind. Durch das neue Kameraprofil werden die Farben grade gerückt. Das Profil ist recht schnell generiert und ich habe ein allgemeines Profil bei Tageslicht aufgenommen und verwende dieses nun als neues Default beim Import meiner Bilder. So hat man innerhalb von Sekunden ein Bild, was farblich der Realität entspricht. Mit einem kalibrierten Monitor und entsprechenden Druckprofilen ist man nun in der Lage die Farben von der Aufnahme über die Bearbeitung bis hin zur Ausgabe unter Kontrolle zu haben, so dass das Ergebnis dem entspricht, was man auch in der Realität hatte.</p>
<p style="text-align: justify;"><h2 id="tablepress-2-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-2">Pro und Kontra ColorChecker Passport</h2>

<table id="tablepress-2" class="tablepress tablepress-id-2" aria-labelledby="tablepress-2-name">
<thead>
<tr class="row-1 odd">
	<th class="column-1">Pro</th><th class="column-2">Kontra</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-hover">
<tr class="row-2 even">
	<td class="column-1">handlich</td><td class="column-2">ggf. Preis</td>
</tr>
<tr class="row-3 odd">
	<td class="column-1">schonendes Plastikgehäuse</td><td class="column-2">Etwas schwergängig zu klappen</td>
</tr>
<tr class="row-4 even">
	<td class="column-1">einfache Handhabung und integration in Lightroom</td><td class="column-2">keine gedruckte Anleitung oder Quick-Guide</td>
</tr>
<tr class="row-5 odd">
	<td class="column-1">schnelle Farbkalibrierung vor Ort</td><td class="column-2"></td>
</tr>
<tr class="row-6 even">
	<td class="column-1">Tutorial-Videos auf Hersteller Seite</td><td class="column-2"></td>
</tr>
<tr class="row-7 odd">
	<td class="column-1">echter Weißabgleich mit varianten möglich</td><td class="column-2"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</p>
<p style="text-align: justify;">So, das sollte in aller Kürze ein kleiner Bericht über den ColorChecker Passport sein. Habt Ihr Fragen zu diesem Produkt oder meinen Erfahrungen, so würde ich mich über einen Kommentar oder Verlinkung freuen!</p>
<p>Link zu Amazon zum ColorChecker Passport: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002NU5UW8/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B002NU5UW8&linkCode=as2&tag=fdo-21" target="_blank" rel="nofollow">  *</a> - -<br />
<a title="Link zur Herstellerseite vom ColorChecker Passport" href="http://xritephoto.com/ph_product_overview.aspx?lang=de&amp;id=1257" target="_blank">Link zum Hersteller</a></p>
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		<title>Architekturfotografie: Ideal mit Tilt-Shift-Objektiv</title>
		<link>https://fotografie.danielosterkamp.de/architekturfotografie-tilt-shift-objektiv/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Osterkamp]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 May 2013 21:26:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Tips und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Objektive]]></category>
		<category><![CDATA[Tilt-Shift]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tilt-Shift Objektive verfügen über zwei zusätzliche Eigenschaften, die ihren Einsatz oft in der Architekturfotografie finden.</p>
<p>Dieser Beitrag <a rel="nofollow" href="https://fotografie.danielosterkamp.de/architekturfotografie-tilt-shift-objektiv/">Architekturfotografie: Ideal mit Tilt-Shift-Objektiv</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://fotografie.danielosterkamp.de">Fotografie Daniel Osterkamp</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Architekturfotografie:<br />
Ideal mit einem Tilt-Shift-Objektiv</h2>
<p><img loading="lazy" class="size-medium wp-image-2089 alignleft" alt="" src="https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2013/05/canon-tilt-shift-24mm-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2013/05/canon-tilt-shift-24mm-300x225.jpg 300w, https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2013/05/canon-tilt-shift-24mm.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Tilt-Shift Objektive verfügen über zwei zusätzliche Eigenschaften, die eine normale Festbrennweite oder ein Zoom-Objektiv nicht haben. Sie ermöglichen die Schärfeebene über das Bild hinweg zu &#8222;Tilten&#8220; (neigen / kippen) oder den Blickwinkel zu &#8222;Shiften&#8220; (verschieben). Klingt kompliziert, ist es aber eigentlich nicht, wenn man die Funktionsweise einmal verstanden hat.</p>
<p><span id="more-1947"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Bei meinem Trip nach Barcelona (<a title="Architekturfotografie in Barcelona, Spanien" href="https://fotografie.danielosterkamp.de/galerie/">Galerie</a>) gab es viele Gelegenheiten das Tilt-Shift-Objektiv zu verwenden. Was für viele Fotografen immernoch störend ist sind die sogenannten &#8222;stürzenden Linien&#8220; in den Bildern. Bei dem Einsatz von Tilt-Shift-Objektiven kann man diese perspektivischen Effekte korrigieren ohne später die Fotobearbeitung am PC bemühen zu müssen.</p>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter" title="Museu Blau in Barcelona" alt="Museu Blau in Barcelona" src="https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2013/05/Museu-blau-barcelona-600x454.jpg" width="600" height="454" /></p>
<h2></h2>
<p><span style="font-size: 1.5em;">Die Tilt-Funktion des Tilt-Shift Objektivs</span></p>
<p style="text-align: justify;">Mittels der Tilt-Funktionalität (neigen / kippen) ermöglicht es das Objektiv Aufnahmen zu machen, die den bekannten Miniatur-Effekt ermöglichen. Beim Betrachten des Bildes entsteht der Eindruck, als sei die Realität eine Miniatur-Welt, weil nur ein kleiner Bildstreifen scharf abgebildet wird und der Rest nicht mehr im Fokusbereich liegt.</p>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" class="aligncenter size-medium wp-image-1955" alt="Park Güell mit Til-Shift Objektiv aufgenommen" src="https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2013/05/Park-guell-tilt-shift-lens-600x422.jpg" width="600" height="422" /></p>
<p style="text-align: justify;">Bei der Tilt-Funktion eines Tilt-Shift Objektivs hat man die Möglichkeit die optische Achse zu knicken. Vielleicht hat jemand schon von der <a title="Scheimpflug Regel auf Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Scheimpflugsche_Regel" target="_blank" rel="nofollow">Scheimpflug Regel</a> gehört, die bei diesem Objektiv zur Anwendung kommt. Ich möchte euch aber nicht mit optischer Physik langweilen, sondern versuchen es leicht verständlich zu erklären:</p>
<p style="text-align: justify;">Bei einem normalen Objektiv erscheint die Ebene des Bildes (die Entfernung vom Sensor), welche parallel zur Sensorebene ist. Sprich, alles, was sich z.B. 5 Meter von der Kamera entfernt befindet wird scharf abgebildet. Fotografiert man nun einen Gegenstand der eine gewisse Tiefe hat, so muss man gezwungenermaßen relativ weit abblenden, um einen Bereich zu erhalten, der scharf genug ist. Ist dieses nicht möglich, da sich das Objekt bewegt und die Verschlusszeit bei starkem abblenden (schließen des Objektivs) zu lang wird, hilft die Tilt-Funktionalität weiter.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Lösung des Tilt-Shift Objektivs für diese Problematik ist das “Knicken” des Objektivs. Es wird so ein größerer Schärfebereich erreicht, weil die scharfe Ebene nicht mehr parallel zur Sensorebene, sondern jetzt schräg liegt, also dem Objekt angepasst wurde.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-1911" title="Beispiel von Fokus Tilt bei einem Tilt-Shift Objektiv" alt="Hohe Schärfe bei offenblende durch Fokus-Tilt bei einem Tilt-Shift Objektiv" src="https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2013/05/Tilt-Objektiv-Beispiel.jpg" width="324" height="97" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die Shift Funktionalität des Tilt-Shift Objektivs</h2>
<p style="text-align: justify;">Mittels der Shift-Funktionalität (verschieben) ermöglicht es das Objektiv Aufnahmen zu machen, die es ermöglichen Panoramaaufnahmen nahtlos zusammenzufügen.</p>
<p><img loading="lazy" class="size-medium wp-image-1934 aligncenter" alt="" src="https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2013/05/torre-agbar-barcelona-600x557.jpg" width="600" height="557" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wichtig hierbei ist die perspektivische Korrektur der Gebäudelinien. Stürzende Linien entstehen, wenn man versucht ein Gebäude zu fotografieren und die Kamera nach oben ausrichtet statt die Linsenachse parallel zum Boden zu belassen.</p>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-1910" alt="Beispiel für stürzende Linien und dem Nutzen von Tilt-Shift Objektiven in der Architekturfotografie" src="https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2013/05/Shift-Objektiv-Beispiel.jpg" width="323" height="97" /></p>
<p style="text-align: justify;">Beachtet man dies nicht, erhält man ein Ergebnis, wie es in dem Beispielbild oben links zu sehen ist. Bei der Architekturfotografie ist es daher wichtig, dass</p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">das Gebäude ganz auf dem Bild sichtbar ist und</li>
<li>das Objektiv parallel zum Boden ausgerichtet bleibt.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Durch die Shift Funktion des Objektivs kann man die Linse (bzw. die optische Achse) ein Stück verschieben, so dass der optische Eindruck entsteht, dass man selbst seinen Standort ändert und plötzlich erhöht vor dem Objekt steht. Somit erreicht man eine perspektivische Wirkung die dem normalen menschlichen Betrachten ähnelt und als angenehmer und natürlicher empfunden wird. Die stürzenden Linien verschwinden und die Wände des Gebäudes erscheinen normal und grade.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-1962" alt="Shift eines Tilt-Shift Objektivs" src="https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2013/05/shift.gif" width="325" height="333" /></p>
<p style="text-align: justify;">Das ganze klingt kompliziert, aber stellt euch vor, Ihr fotografiert einen Spiegel und wollt die Perspektive der Frontalansicht gerne beibehalten, aber euch selbst und die Kamera nicht im Spiegel sehen. Die Lösung ist hier, die Kamera unterhalb des Spiegels zu positionieren und das Objektiv nach oben zu &#8222;shiften&#8220;. So sieht es so aus, als würde der Fotograf direkt vor dem Spiegel stehen, aber das Spiegelbild bleibt aus, da die Kamera in Wirklichkeit unterhalb des Spiegels steht.</p>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-1912" alt="Entfernen von unerwünschten Reflektionen mittels Tilt-Shift Objektiv" src="https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2013/05/Tilt-Shift-Objektiv-Beispiel.jpg" width="323" height="96" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für Tilt-Shift Aufnahmen verwende ich ein 17mm Tilt-Shift-Objektiv von Canon:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001TDM7D0/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B001TDM7D0&linkCode=as2&tag=fdo-21" target="_blank" rel="nofollow">  *</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001TDM7DA/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B001TDM7DA&linkCode=as2&tag=fdo-21" target="_blank" rel="nofollow">  *</a></p>
<p>Alternativ, wer mit Nikon fotografiert findet hier auch die passenden Objektive:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0013BEEUW/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B0013BEEUW&linkCode=as2&tag=fdo-21" target="_blank" rel="nofollow">  *</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001BTG3NW/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B001BTG3NW&linkCode=as2&tag=fdo-21" target="_blank" rel="nofollow">  *</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001BTAZHM/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B001BTAZHM&linkCode=as2&tag=fdo-21" target="_blank" rel="nofollow">  *</a></p>
<p>Oder die Ober Luxusklasse von Schneider:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B006GVMIRA/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B006GVMIRA&linkCode=as2&tag=fdo-21" target="_blank" rel="nofollow">  *</a></p>
<p>Bei der üblicherweise in der Architekturfotografie verwendeten Brennweite rate ich zu einem weitwinkliges Objektiv bis 24 mm, da man selten für Architekturfotografie ein Teleobjektiv verwendet, es sei denn, die Landschaft im Hintergrund soll komprimiert werden.</p>
<p>Ich hoffe, dieser kleine Artikel zeigt, wie man Tilt-Shift Objektive für Produkt oder Architekturfotografie einsetzen kann.</p>
<p>Solltet Ihr noch Fragen haben, so könnt Ihr mir gerne einen Kommentar am Ende des Artikels hinterlassen und ich beantworte die Fragen gerne :-).</p>
<p>Dieser Beitrag <a rel="nofollow" href="https://fotografie.danielosterkamp.de/architekturfotografie-tilt-shift-objektiv/">Architekturfotografie: Ideal mit Tilt-Shift-Objektiv</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://fotografie.danielosterkamp.de">Fotografie Daniel Osterkamp</a>.</p>
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