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	<title>Fotozubehör Archives - Fotografie Daniel Osterkamp</title>
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	<description>Hochzeitsfotografie - Shootings - Workshops - Fotokurse - Business und Corporate Fotografie</description>
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	<title>Fotozubehör Archives - Fotografie Daniel Osterkamp</title>
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		<title>Review X-Rite ColorChecker Passport</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Osterkamp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jan 2014 13:41:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produktreview]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotozubehör]]></category>
		<category><![CDATA[Graukarte]]></category>
		<category><![CDATA[Kalibrierung]]></category>
		<category><![CDATA[Lightroom]]></category>
		<category><![CDATA[Weißabgleich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Produktreview des ColorChecker Passport für Fotografen, die Wert auf farbverbindliche Kamera-, Monitor- und Druckerkalibierung legen...</p>
<p>Dieser Beitrag <a rel="nofollow" href="https://fotografie.danielosterkamp.de/review-x-rite-colorchecker-passport/">Review X-Rite ColorChecker Passport</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://fotografie.danielosterkamp.de">Fotografie Daniel Osterkamp</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Weihnachten ist grade vorbei und bei mir gab es eine fotografische Bescherung, die ich euch nicht vorenthalten möchte: Den X-Rite Color Checker Passport.</p>
<h2>Farbkalibrierung vom Anfang an für Digitalkameras</h2>
<p style="text-align: justify;">Jeder, der sich ein wenig mit Fotografie beschäftigt kommt irgendwann einmal an den Punkt, wo er über Bildschirmkalibierung oder Druckerprofile nachdenkt. Das ist auch gut so, denn man will letzten Endes die Farben auf dem Monitor genauso haben, wie es später aus dem Drucker kommen soll. Das ist allerdings nur die halbe Miete, denn was wir auf dem Monitor sehen ist nicht wirklich das, was auch in der Realität zu sehen war. Deshalb ist es wichtig, dass man auch die Kamera-Farbkalibiert. Hier hilft dieses kleine &#8211; zugegeben günstige &#8211; Hilfsmittel von der Firma X-Rite mit dem <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002NU5UW8/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B002NU5UW8&linkCode=as2&tag=fdo-21" target="_blank" rel="nofollow">  *</a>. Passport vermutlich deshalb, weil dieses Etui eine ähnliche Größe hat, wie ein EU-Pass. Klappt man das Etui auf, so hat man im Innenteil zwei Teile, die man z.B. vor einem Modeshooting fotografiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2773" alt="Farbtafel des ColorChecker Passport" src="https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2014/01/Farbtafel_ColorChecker_Passport.jpg" width="325" height="245" srcset="https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2014/01/Farbtafel_ColorChecker_Passport.jpg 325w, https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2014/01/Farbtafel_ColorChecker_Passport-300x226.jpg 300w" sizes="(max-width: 325px) 100vw, 325px" /><img loading="lazy" class="alignright size-full wp-image-2774" alt="Graukarte des Color Checker Passport" src="https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2014/01/Graukarte_ColorChecker_Passport.jpg" width="325" height="245" srcset="https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2014/01/Graukarte_ColorChecker_Passport.jpg 325w, https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2014/01/Graukarte_ColorChecker_Passport-300x226.jpg 300w" sizes="(max-width: 325px) 100vw, 325px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Das Produkt besitzt vier Seiten, die aus einem speziellen Material bestehen und vom Hersteller auch für einen gewissen Zeitraum als farbecht garantiert werden. Dieses ist auch der Grund, wieso der ColorChecker Passport in einem verschließbaren Plastiketui geliefert wird. Es soll davor schützen, dass UV-Licht die Farben ausbleichen lässt. Deshalb sollte der ColorChecker Passport auch im geschlossenen Zustand gelagert werden. Es versteht sich fast schon von selbst, dass die farblich empfindlichen Farbfelder nicht mit den Fingern berührt werden sollten, da Fett von der Haut die Farben beeinträchtigt und der Farbabgleich damit an Qualität verliert.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der letzten Seite &#8211; im Bild ganz rechts &#8211; ist auch ein Feld, wo man handschriftlich das erste Benutzungsdatum eintragen kann. Damit kann man sicher stellen, dass man nach &#8222;Ablauf der Haltbarkeit&#8220; die Farbtafel austauscht. In der Praxis wird bei pfleglicher Behandlung die Verwendbarkeit sicherlich gegen Unendlich gehen, bis man Unterschiede in der Farbgebung feststellt.</p>
<h2>Verwendung des ColorChecker Passport</h2>
<p style="text-align: justify;">Wie verwendet man nun den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002NU5UW8/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B002NU5UW8&linkCode=as2&tag=fdo-21" target="_blank" rel="nofollow">  *</a>?</p>
<p style="text-align: justify;">Bei Aufnahmen im Mode-Bereich sollte es wichtig sein, dass der Farbton der Kleidung auch derjenige ist, den der Designer ausgesucht hat und das Bild keinen Farbstich hat. Diesen Sachverhalt kann man sicherlich auch auf Museen, Landschaften und andere Motiven übertragen. Die Farbechtheit stellt der ColorChecker Passport sicher.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der ersten und zweiten Seite des Booklets befinden sich Kontrollfarben, die im Lichtsetup einmal fotografiert werden. Damit haben wir quasi unsere Referenzfarben gesichert. Später am PC kann dieses Bild dann automatisch eingelesen werden. Mittels einer beiliegenden Profilierungssoftware wird ein Kameraprofil generiert, welches z.B. in Adobe Photoshop Lightroom eingelesen werden kann. Dieses Profil befindet sich dann in Lightroom im Entwicklungsmodul ganz rechts unten, wo Ihr z.B. auch die Kamera-Presets wie Landscape, Portrait, etc. auswählen könnt. Wählt man nun das eben erstellte Profil aus, so sieht man vermutlich schon erste leichte Farbveränderungen und die Farben des Testbildes sollten nun &#8211; vorausgesetzt der Monitor ist kalibriert! &#8211; so aussehen, wie auf der Testtafel.</p>
<h2>Weißabgleich mittels Graukarte oder ColorChecker Passport</h2>
<p style="text-align: justify;">Nachdem wir nun die Farben durch Auswählen eines Profils korrigiert haben muss noch ein Weißabgleich gemacht werden. An dieser Stelle möchte ich kurz auf den <strong>Unterschied zwischen Graukarte und Weißabgleich</strong> hinweisen.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Graukarte wird sehr oft dazu her genommen, einen Weißabgleich durchzuführen. Habe ich früher auch gemacht, da ich es nicht besser wusste und war über eine seltsame Farbgebung verwundert. Es gibt einen Unterschied zwischen einer echten Karte für Weißabgleich und einer Graukarte. Eine Graukarte ist nur dafür da, eine mittlere Helligkeit zurückzugeben damit die Kamera die korrekte Belichtung messen kann. Eine Graukarte ist farblich für uns vielleicht Grau, aber nicht Neutralgrau. Produktionsbedingt kommt es immer zu kleinen Abweichungen, so dass der Weißabgleich mittels Graukarte nicht funktionieren kann, weil die Karte nicht echt Grau ist. Deshalb ist eine Graukarte auch günstig im Vergleich zu den Weissabgleich-Karten, die ein vielfaches kosten.</p>
<p style="text-align: justify;">Der <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002NU5UW8/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B002NU5UW8&linkCode=as2&tag=fdo-21" target="_blank" rel="nofollow">  *</a> hingegen hat eine speziell neutralgrau angefertigte Graukarte auf Seite 3 des Passports. Diese neutralgraue Graukarte wirft 18% des einfallenden Lichtes zurück und zwar <strong>farbneutral</strong>. Klickt man nun mit der Pipette zum Weißabgleich auf dieses Graue Feld, dann erhält man ein farb- und farbtemperaturkorrigiertes Bild.</p>
<p style="text-align: justify;">Sollte einem einmal der Farbton zu kühl oder zu warm sein, so stehen kleine Graukarten mit leichter Einfärbung auf Seite Eins des ColorChecker Passport zur Verfügung. Führt man über die mittleren Felder auf der linken Seite des ColorChecker Passport einen Weißabgleich durch, so bekommt man insgesamt ein kühleres oder wärmeres Ergebnis konsistent über das komplette Shooting.</p>
<h2>Erfahrungen mit dem ColorChecker Passport</h2>
<p style="text-align: justify;">Bisher habe ich den ColorChecker Passport mit einer Canon EOS 5D MK III genutzt. Jeder der mit Canon fotografiert wird feststellen, dass diese Kameras etwas Rot bzw. Orange lastig sind. Durch das neue Kameraprofil werden die Farben grade gerückt. Das Profil ist recht schnell generiert und ich habe ein allgemeines Profil bei Tageslicht aufgenommen und verwende dieses nun als neues Default beim Import meiner Bilder. So hat man innerhalb von Sekunden ein Bild, was farblich der Realität entspricht. Mit einem kalibrierten Monitor und entsprechenden Druckprofilen ist man nun in der Lage die Farben von der Aufnahme über die Bearbeitung bis hin zur Ausgabe unter Kontrolle zu haben, so dass das Ergebnis dem entspricht, was man auch in der Realität hatte.</p>
<p style="text-align: justify;"><h2 id="tablepress-2-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-2">Pro und Kontra ColorChecker Passport</h2>

<table id="tablepress-2" class="tablepress tablepress-id-2" aria-labelledby="tablepress-2-name">
<thead>
<tr class="row-1 odd">
	<th class="column-1">Pro</th><th class="column-2">Kontra</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-hover">
<tr class="row-2 even">
	<td class="column-1">handlich</td><td class="column-2">ggf. Preis</td>
</tr>
<tr class="row-3 odd">
	<td class="column-1">schonendes Plastikgehäuse</td><td class="column-2">Etwas schwergängig zu klappen</td>
</tr>
<tr class="row-4 even">
	<td class="column-1">einfache Handhabung und integration in Lightroom</td><td class="column-2">keine gedruckte Anleitung oder Quick-Guide</td>
</tr>
<tr class="row-5 odd">
	<td class="column-1">schnelle Farbkalibrierung vor Ort</td><td class="column-2"></td>
</tr>
<tr class="row-6 even">
	<td class="column-1">Tutorial-Videos auf Hersteller Seite</td><td class="column-2"></td>
</tr>
<tr class="row-7 odd">
	<td class="column-1">echter Weißabgleich mit varianten möglich</td><td class="column-2"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</p>
<p style="text-align: justify;">So, das sollte in aller Kürze ein kleiner Bericht über den ColorChecker Passport sein. Habt Ihr Fragen zu diesem Produkt oder meinen Erfahrungen, so würde ich mich über einen Kommentar oder Verlinkung freuen!</p>
<p>Link zu Amazon zum ColorChecker Passport: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002NU5UW8/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B002NU5UW8&linkCode=as2&tag=fdo-21" target="_blank" rel="nofollow">  *</a> - -<br />
<a title="Link zur Herstellerseite vom ColorChecker Passport" href="http://xritephoto.com/ph_product_overview.aspx?lang=de&amp;id=1257" target="_blank">Link zum Hersteller</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Grauverlaufsfilter in der Landschaftsfotografie</title>
		<link>https://fotografie.danielosterkamp.de/grauverlaufsfilter-in-der-landschaftsfotografie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Osterkamp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jun 2013 23:27:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Tips und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Filter]]></category>
		<category><![CDATA[Fotozubehör]]></category>
		<category><![CDATA[Grauverlaufsfilter]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftsfotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hallo, ich kenne mich mit filtern nicht aus. Kannst du mir das mit dem Grauverlaufsfilter mal erklären? Mit dieser Frage kam ein Internet Nutzer auf mich zu. Passend zur Rubrik Tips und Tricks &#8211; Leser Fragen, Fotografie Daniel Osterkamp antwortet möchte ich in diesem Blog-Post beschreiben, was ein Grauverlaufsfilter ist und wozu man diesen am&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<h2>Hallo, ich kenne mich mit filtern nicht aus. Kannst du mir das mit dem Grauverlaufsfilter mal erklären?</h2>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Mit dieser Frage kam ein Internet Nutzer auf mich zu. Passend zur Rubrik Tips und Tricks &#8211; Leser Fragen, Fotografie Daniel Osterkamp antwortet möchte ich in diesem Blog-Post beschreiben, was ein Grauverlaufsfilter ist und wozu man diesen am besten einsetzt.</p>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-2123" alt="Bild ohne Grauverlaufsfilter" src="https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2013/06/Ohne_Grauverlaufsfilter.jpg" width="865" height="578" srcset="https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2013/06/Ohne_Grauverlaufsfilter.jpg 865w, https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2013/06/Ohne_Grauverlaufsfilter-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 865px) 100vw, 865px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Schauen wir uns zuerst einmal ein Bild an wie es viele vielleicht aus der eigenen Erfahrung bereits kennen. Eine tolle Landschaft bei Sonnenuntergang. Der Vordergrund liegt bereits im Schatten und damit dieser nicht zu dunkel erscheint belichten wir so, dass die dunklen Stellen hell genug dargestellt werden. Ein Blick auf das Histogramm (mit Exif Angaben) zeigt, dass das Bild in den dunklen Bereichen genügend Zeichnung hat. Schön, denn so soll der im Schatten liegende Teil des Bildes auch aussehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Schaut man allerdings auf das andere Ende des Histogramms, so stellt man fest, dass der Himmel noch zu hell ist und dementsprechend sind viele Bildbereiche massiv überbelichtet. Hier setzt der Grauverlaufsfilter an.</p>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-2124" alt="Bild mit Grauverlaufsfilter" src="https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2013/06/mit_Grauverlaufsfilter.jpg" width="865" height="578" srcset="https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2013/06/mit_Grauverlaufsfilter.jpg 865w, https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2013/06/mit_Grauverlaufsfilter-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 865px) 100vw, 865px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ein Grauverlaufsfilter sorgt in der Landschaftsfotografie für eine ausgewogene Belichtung zwischen Vordergrund (der sehr oft im Schatten liegt) und dem Hintergrund (Himmel). Dieses ist nötig, da eine moderne Spiegelreflexkamera ca. 12-15 Stufen / Blenden (jeweils eine Verdopplung der Lichtmenge) abbilden kann. Das menschliche Auge in Kombination mit dem Gehirn kann viel mehr und selektiver sehen, so dass das Bild bei uns im Kopf voll durchzeichnet wahrgenommen wird. Um nun ein korrekt belichtetes Foto zu erhalten, könnte man zwei Fotos machen oder gar eine Belichtungsreihe und daraus dann ein HDR Bild erstellen oder Bilder ineinander blenden. Es geht aber auch einfacher als das Bild dann erneut in der Bildbearbeitung zusammen zu setzen. Ein Grauverlaufsfilter sieht so aus, dass die Glasscheibe an einem Ende dunkel ist und dann langsam zu einer klaren Scheibe verläuft. Beispielhaft habe ich hier mal verschiedene Typen von Grauverlaufsfilter abgebildet.</p>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-2122" alt="Verschiedene Grauverlaufsfilter Typen" src="https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2013/06/Grauverlaufsfilter_Typen-1024x223.jpg" width="1024" height="223" srcset="https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2013/06/Grauverlaufsfilter_Typen-1024x223.jpg 1024w, https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2013/06/Grauverlaufsfilter_Typen-300x65.jpg 300w, https://fotografie.danielosterkamp.de/wp-content/uploads/2013/06/Grauverlaufsfilter_Typen.jpg 1098w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Grauverlaufsfilter gibt es als Glasplatten, die mit einem Halterungssystem vor die Linse gehalten werden (wer Geld sparen will kann es problemlos auch mit der Hand vor die Linse halten!) oder als Schraubfilter. Schraubfilter haben den gewaltigen Nachteil, dass der Verlauf immer an der selben Stelle ist. Glaubt mir, es macht keinen Spass, Fotos zu machen, wenn man den Bildaufbau nach dem Filter richten muss. Sprich <strong>Grauverlaufsfilter als Schraubfilter haben in meinen Augen keine Daseinsberechtigung und sollte sich jemand diesen Filter zum einschrauben kaufen, dann kauft derjenige vermutlich zweimal! (Oder kennt jemand einen Einsatzzweck für einen Schraub-Grauverlaufsfilter??)</strong></p>
<p>Wie geht man nun vor bei der Belichtung mit den Filtern?</p>
<ul>
<li>Ich stelle die Kamera auf Manuellen Modus (keine Angst, es tut nicht weh!)</li>
<li>Ich suche mir einen Punkt, der hell ist und der noch Zeichnung haben soll. Dann ermittle ich durch Probeaufnahmen die optimale Belichtung und notiere mir den Wert (z.B. 1/2000 Sekunde). (Alternativ Spotmessung)</li>
<li>Das Selbe mache ich auf den dunklen Bereichen im Vordergrund und erhalte eine Belichtungszeit, die ich mir ebenfalls merke (z.B. 1/250s)</li>
<li>Jetzt kann ich errechnen, welchen Lichtunterschied mein Filter kompensieren muss. Eine Verdoppelung der Belichtungszeit ist ein Lichtwert/Blende/f-Stop: 250 &#8211;&gt; 500 &#8211;&gt; 1000 &#8211;&gt; 2000. In dem Fall genau 3 Blenden.</li>
<li>Jetzt greife ich zu meinem Lee ND 0.9 (das sind 3 Blenden) und halte Ihn so vor die Linse, dass der helle Himmel abgedunkelt wird. Et Voilà &#8211; das Bild ist im Kasten und ihr braucht nichts mehr Photoshoppen!</li>
<li>(die oben gezeigten Bilder sind Screenshots direkt aus Lightroom &#8211; Kein Photoshop!)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, dem kann geholfen werden:</p>
<p style="text-align: justify;">Teilweise sind die Filter in Deutschland nur schwer erhältlich und hier lohnt es sich auch bei Versandhändlern in England oder anderen Europäischen Ländern zu schauen. Dort gibt es die Artikel häufiger, aber auch da muss man sich ggf. auf eine relativ lange Lieferzeit einrichten, da die Produktion wohl recht aufwendig ist. Als Referenz habe ich einen Amazon-Linz eingefügt, damit Ihr wisst, wie die Produkte aussehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00AFWXFAU/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B00AFWXFAU&linkCode=as2&tag=fdo-21" target="_blank" rel="nofollow">  *</a> &#8211; Version mit hartem Übergang &#8211; die mit dem Soft-Übergang kann zum Zeitpunkt der Artikelveröffentlichung nicht mehr finden.<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00518HX38/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B00518HX38&linkCode=as2&tag=fdo-21" target="_blank" rel="nofollow">  *</a> &#8211; Vorsicht nicht ganz Farbecht &#8211; Siehe Hinweis weiter unten!<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B007J56JSG/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B007J56JSG&linkCode=as2&tag=fdo-21" target="_blank" rel="nofollow">  *</a> &#8211; Vorsicht nicht ganz Farbecht &#8211; Siehe Hinweis weiter unten!</p>
<p><strong>Einschränkungen bei der Bildqualität:</strong><br />
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<p style="text-align: justify;">Ich selbst nutze Lee Einsteckfilter. Vor dem Kauf habe ich mich informiert und man ließt auch sehr oft im Internet, dass Grauverlaufsfilter von Kokin und HiTech im Abschattungsbereich nicht ganz farbecht sein sollen. Bei Kokin kann ich es bestätigen und bei HiTech ist der Effekt geringer, jedoch habe ich damals direkt das Upgrade von Kokin zu Lee gemacht grade wegen der Farbneutralität. Was bedeutet es für mich, wenn der Filter nicht farbneutral ist? Es bedeutet, dass der Himmel dann nicht mehr Blau sondernim Fall von Kokin leicht Lila wird. Dieses muss ich dann ggf. in der Nachbearbeitung korrigieren. Aber grade die aufwendige Nachbearbeitung will ich ja vermeiden!<br />
Ich denke, wenn man sich die Bewertungen von z.B. Amazon einmal ansieht, wird man dort auch Hinweise zu finden. Klar, Lee Filter sind nicht billig (das Set von 1, 2 und 3 Blenden mit weichem Verlauf) ist für mich aber zum festen Bestandteil meiner Landschaftsfotografie geworden. Auch hier gilt leider <em>&#8222;You get what you pay for&#8220;</em>.<br />
Ich würde auch jedem das Set von 1-3 <strong>weichen</strong> Übergängen empfehlen, wenn man sich überlegt Grauverlaufsfilter anzuschaffen.</p>
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<p>Dieser Beitrag <a rel="nofollow" href="https://fotografie.danielosterkamp.de/grauverlaufsfilter-in-der-landschaftsfotografie/">Grauverlaufsfilter in der Landschaftsfotografie</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://fotografie.danielosterkamp.de">Fotografie Daniel Osterkamp</a>.</p>
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