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Desktophintergrund Bildschirmhintergrund für Fotografen

Bei der Wahl des Desktophintergrund bzw. Bildschirmhintergrund bei der Bildbearbeitung gibt es ein paar Besonderheiten zu beachten, damit uns das Auge keinen Streich spielt. Auch die Helligkeit des Monitors spielt eine entscheidene Rolle, ob die Bilder, die man ins Fotolabor schickt auch in der gewünschten Helligkeit ausbelichtet werden.

Dieser Blog Eintrag und das unten angefügte YouTube Video behandelt genau die beiden Themen:

  1. Welchen Desktophintergrund sollte ich für eine Bildbearbeitung wählen?
  2. Wie kontrolliert man ob mein Monitor zu hell oder zu dunkel ist?

Welcher Desktophintergrund eignet sich für die Bildbearbeitung?

Bei der Bildbearbeitung ist es wichtig, dass der Monitor eine neutralgraue Farbe besitzt, da uns ansonsten unser Gehirn einen Streich spielt. Das folgende Foto soll dieses verdeutlichen:

Der graue Streifen ist Neutralgrau mit den Farbwerten 128 für jeweils RGB angelegt. Somit sollte dieser graue Balken für uns gleichmäßig hell erscheinen. Je nach Umgebung (Grauverlauf) bzw. Desktophintergrund kann dieser Balken nun heller oder dunkler erscheinen. Nutzt der Fotograf nun einen hellen Desktophintergrund, so wird er tendenziell die Bilder als zu dunkel interpretieren. Hat man einen schwarzen Bildschirmhintergrund, so wird man die Bilder tendenziell zu hell sehen. Das führt dazu, dass man das Bild nun heller oder dunkler entwickeln läßt und nach der Entwicklung stellt man erschrocken fest, dass das Bild zu dunkel oder zu hell ist.

Deshalb empfehle ich von der European Color Initiative aus dem Downloadbereich den Desktop-Hintergrund herunter zu laden und diesen zu benutzen. Dieser ist neutralgrau und verhindert, dass man der optischen Täuschung auf den Leim geht.

Wie stelle ich fest, ob mein Monitor zu hell ist?

Des weiteren besitzt dieser Bildschirmhintergrund auch ein weißes und schwarzes Testfest, wo man feststellen kann, ob weiße oder schwarze Bereiche genügend hell dargestellt werden. Dieses kann man dann ggf. mittels der Monitorhelligkeit korrigieren. Bei Laptops ist es in der Regel so, dass diese viel zu Hell für eine Bildbetrachtung sind.
Hier würde man auf dem Desktophintergrund die beiden ECI-Logos nicht mehr erkennen können. Somit empfiehlt es sich, die Monitor-Helligkeit herunter zu regeln, bis man beide Logos (eines minimal, das andere etwas stärker) erkennen kann.

Somit eignet sich der Desktophintergrund der European Color Initiative, die beiden zuvor genannten Schwachstellen zu minimieren bzw. zu beseitigen. Die optische Täuschung wird durch einen neutralgrauen Desktophintergrund vermieden und die Helligkeit des Monitors kann ggf. nachgeregelt werden, so dass dunkle und helle Bereiche die gewünschte Zeichnung erhalten.

Wer es noch einmal ausführlicher lesen möchte, dem kann ich dieses YouTube Video ans Herz legen, da sieht man noch einmal genau, was gemeint ist und wo man die Desktophintergründe downloaden kann.